Herzogin Meghans Vater: “Der Brief war das Ende der Beziehung”

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Herzogin Meghan bei einem Auftritt in London / Quelle: imago images/i Images

Thomas Markle (76) hat Stellung bezogen und erklärt, warum ein Brief seiner berühmten Tochter an ihn an die Öffentlichkeit kam. Herzogin Meghan (39) hat den Herausgeber von “The Mail On Sunday” und “Mail Online” wegen Artikeln verklagt, in denen Teile dieses handgeschriebenen Briefes an ihren Vater veröffentlicht wurden. Im August 2018 hatte sie diesen an Thomas Markle geschickt. Prinz Harrys (36) Ehefrau fordert vor Gericht Schadensersatz wegen angeblichen Missbrauchs privater Informationen, Urheberrechtsverletzung und Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz. Die fünf Zeitungsartikel, um die es geht, sind im Februar 2019 erschienen.

Die Gegenseite, Associated Newspapers, behauptet britischen Medienberichten zufolge jedoch, Meghan habe den Brief geschrieben, “um ihn zu einem späteren Zeitpunkt” öffentlich zu machen, und sich damit “gegen Anschuldigungen zu verteidigen, sie wäre eine lieblose Tochter”. Meghans Anwälte dagegen sehen in der Veröffentlichung des Briefes eine “klare und schwerwiegende Verletzung” ihrer Privatsphäre. Der Brief sei zudem “eher in Trauer als in Wut” geschrieben worden und ein Versuch, ihren Vater dazu zu bringen, nicht mehr mit der Presse zu reden. Das Team der Herzogin will laut “Guardian” ein Schnellverfahren erwirken.

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“Brief signalisierte das Ende der Beziehung”

Auch Thomas Markle hat sich nun geäußert. In einer Zeugenaussage, die offenbar von den Anwälten der Zeitung eingereicht wurde, soll Meghans Vater laut “BBC” erklärt haben: Die Behauptung einer “langjährigen Freundin” seiner Tochter in einem Interview mit dem “People”-Magazin, Meghan habe den Brief geschrieben, um die Vater-Tochter-Beziehung “zu reparieren”, sei falsch. Zudem sagte er demnach auch, er müsse sich gegen den “People”-Artikel “verteidigen”, er sei darin als “unehrlich, ausbeuterisch, nach öffentlicher Aufmerksamkeit suchend, lieblos und kaltherzig” dargestellt worden, meint Thomas Markle. Er habe “nie vorgehabt, öffentlich über Megs Brief zu sprechen”, bis er die Geschichte bei “People” gelesen habe, in der seiner Meinung nach behauptet worden sei, er sei “für das Ende der Beziehung verantwortlich”.

Weiter heißt es in seiner Erklärung den Berichten zufolge: “Der Brief war kein Versuch einer Versöhnung. Es war eine Kritik an mir.” Und: “Der Brief besagte nicht, dass sie mich liebt. Darin wurde nicht einmal gefragt, wie es mir ging. Er zeigte keine Besorgnis darüber, dass ich einen Herzinfarkt erlitten hatte und stellte keine Fragen zu meiner Gesundheit.” Tatsächlich habe der Brief “das Ende unserer Beziehung signalisiert, keine Versöhnung”.

(hub/spot)

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